Eiter und Fäkalkeime auf dem Fleisch: Kontrolleure schlagen Alarm

Warum Sie diesen Artikel lesen sollten, bevor Sie das nächste mal Fleisch kaufen!

In den Handel und später auf den Teller soll nur einwandfreies Fleisch gelangen. Kontrollen sollen sicherstellen, dass die Hygiene eingehalten wird und sich keine Keime auf dem Steak tummeln. Das NDR-Magazin „Markt“ hat mit Kontrolleuren gesprochen, die vor Ekelfleisch warnen.

  • EU-Regeln verpflichtet Fleischkontrolleure zur „visuellen Fleischbeschau“.
  • Das reicht nicht aus, warnen diese.
  • Die hygienischen Verhältnisse in der Fleischproduktion hätten sich verschlechtert.

Wer ein saftiges Steak auf dem Teller liegen hat, denkt oft nicht an den Weg dort hin. Tatsächlich sollen amtliche Fleischkontrolleure auf Schlachthöfen dafür sorgen, dass die Hygiene eingehalten wird.

Das Verbrauchermagazin „Markt“ hat mit Fleischkontrolleuren im Landkreis Cloppenburg gesprochen. Diese geben zu bedenken, dass eine  ausreichende Fleischbeschau wegen geltender EU-Regeln nicht immer möglich sei. „Schnell würden Eiter und Fäkalkeime am Fleisch übersehen“, heißt es in der Ankündigung zur Sendung (Montag, NDR, 20.15 Uhr).

 Warum es gefährlich sein kann, Hackfleisch vom Discounter zu kaufen

Warum es gefährlich sein kann, Hackfleisch vom Discounter zu kaufen
Das Haltbarkeitsdatum für Hackfleisch beim Discounter 7 Tage.
Dazu darf die Kühlkette nie unterbrochen sein und diese liegt bei 2°C,
im Kühlschrank zu Hause liegt die Temperatur bei 7°C.
Beim Metzger soll es noch am selben Tag verbraucht werden.
Die Hersteller, die den Discounter beliefern arbeiten mit der Schutzatmosphäre.
Mit dem Sauerstoffgemisch (Schutzatmosphäre) behandeln die Hersteller das Fleisch

Ihre Bedenken hätten die Fleischkontrolleure dem zuständigen Veterinäramtsleiter des Landkreises schriftlich mitgeteilt:

  • Danish Crown in Essen/Oldenburg (750 Schweine pro Tag): 49 amtliche Kontrolleure warnen davor, dass etliche Abszesse unentdeckt blieben und sich die hygienischen Verhältnisse dramatisch verschlechtert hätten: „Wir sehen eine starke Gefährdung des Verbraucherschutzes.“
  • Vion in Emstek (600 Schweine pro Tag): Die Mitarbeiter sehen eine verantwortungsvolle, ausreichende Fleischbeschau nicht mehr als gewährleistet an.
Auf Anfrage der Sendung „Markt“ bestreitet das Veterinäramt die Vorwürfe. Eine „einwandfreie Qualität des Fleisches“ sei gegeben. Ebenso wenig habe es Personalreduzierungen gegeben. Sie sprechen lediglich von „Umstrukturierungen“.

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Quelle: http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/news/ekelfleisch-auf-dem-teller-eiter-und-faekalkeime-auf-dem-fleisch-kontrolleure-schlagen-alarm_id_5357861.html

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